About me
Hi, ich bin Belle, Mama von drei wunderbaren Kindern, glücklich verheiratet und absolut befürwortende Familienbettschläferin. Ich lege den Fokus auf eine liebevolle, bedürfnisorientierte Beziehung zu meinen Kindern, eine Beziehung auf Augenhöhe. Mit der Geburt meines ersten Kindes (2011) fühlte ich, hingegen aller gut gemeinten Ratschläge, dass das Kind doch im eigenen Bett zu schlafen habe, einen sehr intensiven Impuls, dass es sich für mich richtig anfühlt, mein Kind unmittelbar neben mir schlafen zu lassen. Und so schlafen wir bis heute, nur mit zwei Kindern mehr im gemeinsamen Familienbett und lieben es immer noch alle sehr.
Weil damals von allen möglichen Seiten kritische Meinungen zum Thema Co-Sleeping auf mich einströhmten, ich aber total überzeugt davon war, genau das richtige zu tun, empfand ich es als meine Aufgabe, andere Mütter/Eltern, die auch eben diesen Weg für sich und ihre Kinder gehen wollen, in ihrem Tun zu bestärken. So entstand diese Seite, auf der ich euch u.a. Inspirationen für die Gestaltung eines kuscheligen Familienschlafzimmers vorstellen möchte.
Vielen lieben Dank an dieser Stelle an alle Familien, die diese Seite mit Bildern ihrer wunderschönen Familienbetten, Bauanleitungen und Erfahrungsberichten unterstützen!
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Meine Mission
Ich möchten euch – liebe Eltern und werdende Mütter – bestärken, auf eure eigene Intuition zu hören, wenn es darum geht, wo eurer Baby oder eure Kinder schlafen sollen und euch von euren Ängsten zu befreien. Oft lassen sich Eltern durch schlechte Ratgeber, oder Baby-Schlafprogramme zu schnell negativ beeinflussen, was zu einer Störung der Eltern-Kind-Bindung führen kann. Das aufgeführte Wissen ist eine Mischung aus fundierten Kenntnissen durch jahrelange Co-Sleeping Erfahrung, und fachkundiger Literatur über die evolutionären als auch wissenschaftlichen Erkenntnisse des Co-Sleepings. Ich möchte mein Wissen an die nächsten Generationen weitergeben und euch Eltern darin unterstützen, die Bedürfnisse eurer Kinder wahrzunehmen und ihnen auch in der Nacht die mütterliche Wärme und Geborgenheit zu geben, die kleine Babys und Kinder brauchen, um emotional gesund zu wachsen.
Auf dieser Seite Findet ihr
- Informationen zum Thema Co-Sleeping
- Zahlreiche Inspirationen zur Gestaltung eures individuellen Familienbettes
- Tipps zur Sicherheit im Familienbett
- Beiträge über bedürfnisorientiertes Aufwachsen
- Co-Sleeping Berichte von Eltern
- Produktempfehlungen
My story
Vor Jahren standen mein Mann und ich mit der Schwangerschaft unseres ersten Kindes vor der Frage: „Wo soll unser Baby schlafen?“ Ein Thema, welches die meisten werdenden Eltern beschäftigt. Ich war damals 25 Jahre alt und noch total verunsichert und unwissend. Seitens der Familie und befreundeter Familien gab es natürlich zahlreiche gut gemeinte Ratschläge, dass der sicherste Schlafplatz für ein Baby das eigene Babybett sei. Sie müssten ja auch schließlich möglichst früh lernen selbstständig zu werden und alleine ein- und durchzuschlafen.
Bevor unser Erstgeborener das Licht der Welt erblickte, gingen mein Mann und ich davon aus, dass unser Baby unbedingt ein eigenes Kinderzimmer braucht. Der Begriff „Familienbett“ war uns damals noch total fremd. Da wir damals nur in einer Zweizimmerwohnung lebten, machten wir uns also auf die Suche, nach einer größeren Wohnung, wurden aber nicht fündig.
Zum Glück hatten wir im Schlafzimmer genug Platz, um die Babymöbel dort einzuquartieren. So kam es, dass wir das Babybett neben dem Elternbett stehen hatten. Vorerst lag unser kleiner Schatz dann nachts neben mir, im – von Gittern eingezäunten – „Babygefängnis“, rein optisch gesehen. Intuitiv fühlte es sich für mich total falsch an, aber die Ängste, die uns eingeredet wurden, überragten. Unser kleiner Schatz wurde natürlich mehrfach die Nacht wach und wollte gestillt werden. Also hob ich ihn jedes Mal zum Stillen zu mir in den Arm und legte ihn anschließend wehmütig zurück ins Babybett, hätte ich ihn doch viel lieber bei mir liegen gelassen. Aber da war die Angst, ich könnte ihn nachts überrollen, noch zu groß.
Eines Nachts, als ich den Kleinen wieder zum Stillen zu mir holte, schlief ich mit ihm in den Armen eingekuschelt wieder ein und war erstaunt, dass ich morgens immer noch genau in der selben Position lag, wie er in meinen Armen eingeschlafen war. Mein Körper schien eine Art selbstausgelösten Schutzmechanismus eingeschaltet zu haben, damit der Säugling sicher und geborgen schlafen kann.
Das fand ich äußerst interessant und ich begann mich intensiv über die Themen „Baby im Elternbett“, „Co-Sleeping“, zu informieren, sowohl aus evolutionärer Sicht, als auch aus wissenschaftlichem Blickwinkel. Dabei stieß ich dann auch zum allerersten Mal in meinem Leben auf das Wort „Familienbett“.
Mein Mann und ich waren absolut begeistert und anhand all der neuen Erkenntnisse überzeugt davon, dass ein Baby nachts zu seinen Eltern gehört. Somit ließen wir unseren kleinen Schatz fortan bei uns im Elternbett schlafen. Während unser Erstgeborener noch im Krankenhaus zur Welt kam, erblickten unser zweites und drittes Kind im geborgenen Zuhause das Licht der Welt. Es wurde langsam eng und wir waren auf der Suche nach Ideen zur Gestaltung eines großen Familienbettes, indem wir alle gemütlich Platz haben. Und so entstand unser erstes „richtiges“ Familienbett, zusammengebaut aus zwei Betten. Falls ihr euch für die Bauanleitung interessiert, findet ihr sie hier.
Unser erstes Familienbett
In unserem Freundes und Verwandtenkreis stieß unsere Idee des gemeinsamen Schlafens sowohl auf Skepsis als auch Interesse. Der Begriff „Familienbett“ schien ihnen ebenso fremd zu sein, wie er es für uns zu Beginn war. Viele Fragen taten sich auf, die ich gerne beantwortete. Ich spürte in mir, dass ich das Bedürfnis hatte, mehr über das Thema Co-Sleeping aufzuklären. Und demzufolge resultierte dann die Idee von Familienbetten – geborgen wachsen.



